Internationaler Tag der Muttersprache

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© de.wikipedia.org

Es ist unsere alemannische Muttersprache, die uns grenzüberschreitend verbindet.

Seit dem Jahr 2000 wird der 21. Februar als Tag internationale Tag der Muttersprache jährlich begangen. Dieser Gedenktag geht auf den Vorschlag der UNESCO zurück, zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Weshalb ist das für uns BusinessLadies so interessant? Ganz einfach, weil auch wir grenzübergreifend in der Basler Regio, im Dreiländereck CH-F-D tätig sind.  Und das verbindende Element ist unsere gemeinsame Muttersprache! Die Dialekte im Elsass, Baden oder der Schweiz sind zwar vielfältig, aber sie ähneln sich alle, wir sprechen hier alle das sog. Hochallemanisch, auf der Karte blau gekennzeichnet. Trotz der kleinen Unterschiede der Dialekte verstehen wir uns alle. Dies ist ein wichtiges gemeinsames Gut, das wir pflegen sollten!

Bei der UNESCO ist dazu Folgendes zu lesen:

[…]  «Sprachliche und kulturelle Vielfalt repräsentieren universelle Werte, die Einheit und Zusammenhalt einer Gesellschaft stärken. Der Internationale Tag der Muttersprache erinnert an die Bedeutung des Kulturgutes Sprache. » […]

Hier bei uns in Basel grenzen die Regionen  der NW-Schweiz, Frankreich (das Elsaß) und Deutschland direkt aneinander, wodurch man «Schweizerdeutsch», «Elsässisch» und «Badisch» in vielen verschiedenen Dialekten spricht. In der germanistischen Linguistik werden diese Dialekte dem Hochalemannisch zugeordnet. Weitere, detailliertere Ausführungen finden sich bei Wikipedia unter den Gliederungen:

[…] «Für den alemannischen Dialektraum sind zu nennen Elsässisch, Schweizerdeutsch, Badisch und Vorarlbergisch. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht wie die linguistischen Hauptgruppen verwandte Ortsdialekte zusammenfassen, sondern in sich nicht kohärente Dialektgebiete vereinen. Dennoch haben vor allem «Schweizerdeutsch» und «Elsässisch» durchaus ihre Berechtigung, da im Elsass und in der Schweiz ganz besondere Rahmenbedingungen des Dialekts herrschen, die vor allem in der Schweiz zu einem eigenständigen Umgang mit dem Dialekt geführt haben. In rein linguistischer Hinsicht bildet das Schweizerdeutsche also keine spezielle Gruppe des Alemannischen, wohl aber in sprachpolitischer. Im Prinzip gelten ebenso in den anderen Staaten für die Verwendung des Dialekts besondere, von soziokulturellen Entwicklungen des jeweiligen Staates geprägte Sprachbedingungen, vor allem in Frankreich und Österreich.» […]

 

Laßt uns die schönen verschiedenen Dialekte unserer Basler Regio pflegen!

Sie sind ein Stück

unserer Kultur

unserer Vielfältigkeit

und unser gemeinsames, verbindendes Element!

 

 

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