Regelmässiges RUNNING erhöht Lebenserwartung

Ganz langsam wird es nach Feierabend länger hell, ab März, wenn die Zeit wieder umgestellt wird, sowieso. Zeit, an Bewegung im Freien zu denken, insbesondere, wenn Joggen tatsächlich einen so großen Einfluß auf unser Gesundheit hat. Wir wissen seit langem, dass regelmäßiges Laufen zum Stressabbau beitragen und die Knochen stärken kann, was beispielsweise eine Osteoporose vorbeugt. Auch zur Gewichtsreduktion oder Risikominderung von Diabetes kann man diese Sportart betreiben.

Running_4_our_lives

Doch dass regelmässiges RUNNING die Lebenserwartung sogar nachweislich erhöht, fand Professor Zeljko Pedisic und sein australisches Forscherteam heraus. Die Ergebnisse der Studie können in der Publikation «Running for our lives» vom 5. November 2019 des Institute for Health & Sport der Victoria Universität in Melbourne nachgelesen werden. Dazu wurde die wissenschaftliche Literatur systematisch überprüft und man fand 14 Studien über die Auswirkung von Joggen auf das Sterberisiko.

Insgesamt nahmen 232’149 Probanden an diesen Studien teil und man beobachtete deren Gesundheitszustand zwischen 5,5 und 35 Jahren. Während der Studiendauer verstarben rund 11% der Teilnehmer.

Als die Wissenschaftler die Resultate der verschiedenen Studien kombinierten, kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Teilnehmer, die regelmäßig joggten im Vergleich zu denjenigen, die überhaupt nicht rannten, Nachfolgendes aufwiesen:

  • ein 27% geringeres Gesamt-Sterberisiko,
  • ein 30% geringeres Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • ein 23% geringeres Sterberisiko durch Krebs.

Diese gesundheitlichen Pluspunkte können schon dann erreicht werden, wenn man nur einmal pro Woche oder mindestens 50 Minuten pro Woche joggt. Die Wissenschaftler fanden keine Hinweise darauf, dass der Nutzen mit zunehmendem Laufen zunimmt.

«Und das ist die good NEWS für all diejenigen, die gar nicht mehr Zeit zur Verfügung haben, soll aber all die, die ein längeres RUNNING Training haben möchten oder öfter laufen wollen, nicht davon abhalten», sagt Professor Pedisic.

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