Samstag war Equal Pay Day

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Basel, 21.03.2016 · Vergangenes Wochenende am Samstag, 19. März 2016, war Equal Pay Day (EPD), der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. Er macht darauf aufmerksam, dass die Gleichstellung von Mann und Frau noch lange nicht erreicht ist. Das Lohngefälle zwischen Mann und Frau beträgt EU-weit 16,1 Prozent. Am extremsten ist der Unterschied in Estland mit 28,3 Prozent – die beste Gleichstellung wird in Slowenien mit nur 2,9 Prozent erreicht. Laut Statistischem Bundesamt beträgt der geschlechtsspezifische Entgeltunterschied in Deutschland aktuell 21,6 Prozent.

In der Pressemitteilung von equalpayday.de vom 14.03.2016 wird u.a. genau dargelegt, was diese Differnz zwischen Mann und Frau wirklich bedeutet:

Umgerechnet ergeben sich daraus 79 Tage,
die Frauen zum Jahresanfang umsonst arbeiten müssen:
21,6 Prozent von 365 Tagen = 79 Tage.

Je nach Branche differiert dieser Wert frappant: Beispielsweise beträgt der Unterschied zwischen Bankkauffrau und Bankkaufmann 19%, zwischen Ingenieur und Ingenieurin 10% und bei den Wissenschaftlichen Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen “nur” 3%. Begründet wird dies mit längeren Auszeiten bzw. geringeren Arbeitszeiten der Frauen im Vergleich zu den Männern, welche mit der Familienzeit zusammenhängen.

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